

Chicken of the Woods
Laetiporus sulphureus
Steckbrief
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- Deutscher Name: Gemeiner Schwefelporling
- Lateinsicher Name: Laetiporus sulphureus
- Größe: Büschel bis 65cm Durchmesser, Gewicht bis zu 45kg
- Standort: In Laubwäldern, bevorzugt mit Eichen, Pappeln und Weiden
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- Kulinarisch: geschätzt als vegetarischer Fleischersatz, sein Geschmack erinnert scharf gebraten bei jungen Exemplaren an Hühnchen
- Saison: Von Juni bis September im Handel
- Besonderheit: Achtung! Kann auch auf Eiben wachsen. In diesem Fall kann er die Giftstoffe der Eibe aufnehmen und selbst giftig sein!
Der gemeine Schwefelporling zählt zu den wenigen Vertretern aus der Familie der Porlinge, welche essbar sind. Dabei trägt er im Deutschen seinen Namen aufgrund seiner leuchtend gelb-orangen Farbe, welche an das chemische Element Schwefel erinnert. Besonders häufig ist er dabei auf Laubbäumen wie Eichen, Pappeln und Wieden anzutreffen. Dabei macht ihn sein charakteristisches Aussehen zu einem gerne gesammelten Pilz, da Verwechslungen mit anderen Arten nur schwer möglich sind.
Seinen englischen Namen Chicken of the Woods trägt er dabei aufgrund der ihm zugeschriebenen kulinarischen Qualitäten. Scharf angebraten oder wie ein Schnitzel paniert, erinnert sein Geschmack an Hühnchen. Dabei werden vor allem sehr junge Exemplare bevorzugt, da diese weicher und saftiger sind als ältere Exemplare der Art, welche mit der Zeit zäh und korkig werden. Oftmals wird bei älteren Exemplaren empfohlen, nur die äußersten 3–5 cm des Pilzes zu verzehren, um dieses Texturproblem zu umgehen.
Wie bereits erwähnt eignete er sich scharf angebraten ideal als Ersatz für Hühnchen in einer fleischfreien Ernährung, auch Schnitzel oder Nuggets in einer leichten Panade liefern sehr schmackhafte Gerichte. Auch sautiert oder in einer leichten Sahnesauce zu Reis oder Pasta gibt er eine exzellente Figur ab. Wer neben Hühnchen auch auf Krustentiere verzichten möchte, kann den Schwefelporling auch hier als Ersatz verwenden. Während sein Aroma nach Hühnchen ihm seinen Namen gab, beschreiben viele Personen den Geschmack auch als hummerähnlich.
Dabei sollte der Schwefelporling wie die meisten Pilzarten nicht roh, sondern nur gut durchgegart gegessen werden. Aber Achtung: In seltenen Fällen kann der Schwefelporling auch auf der heimischen Eibe wachsen. In diesen Fällen können die Giftstoffe der Eibe vom Pilz aufgenommen werden, der Pilz wird damit selbst giftig!
Rezepte
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